Neues Mietrecht gefordert

Pensionisten von Teuerung am härtesten getroffen

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Pensionisten zahlen oft drauf

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Pensionisten zahlen oft drauf

Schluss mit dem Österreich-Aufschlag in Supermärkten, her mit einem neuen Mietrecht, Aussetzen der automatischen Mietindexanpassung. Das fordern Konsumentenschutz-Experten für Pensionisten.

 
"Schaut man sich die Zahlen zur Teuerung im vergangenen Februar genau an, sieht man wieder einmal, dass es die Pensionisten am härtesten trifft", sagt der Konsumentenschutz-Experte des Pensionistenverbandes Österreichs, Dr. Harald Glatz. "Während die durchschnittliche Teuerung 2,2 Prozent beträgt, sind die Kosten für die lebensnotwendigen Grundlagen - Lebensmittel und Wohnen - wieder einmal überdurchschnittlich stark gestiegen".
 
Die Fakten:
Wohnungsmieten wurden um 4,1 Prozent teurer, Nahrungsmittel um 2,4 Prozent, der tägliche Einkauf um 3,2 Prozent, der wöchentliche um 4,4 Prozent. "Da geht es nicht um Luxusgüter", betont Glatz, "da geht es um das alltägliche Leben."
 
Deshalb fordert der PVÖ-Konsumentenschützer: "Weg mit dem Österreich-Aufschlag in den Supermärkten. Niemand kann erklären, warum Lebensmittel und andere Waren des täglichen Gebrauchs bei uns teurer sein müssen als im vergleichbaren EU-Ausland!" 
 
Um die Kostenexplosion bei Mieten einzudämmen fordert der Pensionistenverband:
  • Ein einheitliches Mietrecht - klar, einfach und transparent: wie im Koalitionsabkommen paktiert
  • Klare gesetzliche Begrenzung der Mieten
  • Keine Maklergebühren für Mieter - künftig soll in Österreich gelten: Wer den Makler beauftragt, muss ihn auch bezahlen
  • Klare Regeln für die Betriebskosten (durch Streichung der Grundsteuer und der Versicherungskosten aus dem Betriebskostenkatalog)

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