Über 17.000 im Jahr

Vorsicht vor Dämmerungseinbrechern

Dämmerungseinbruch Einbrecher

Die Langfinger kommen zu 80 Prozent über die Terrassen- oder Balkontür und durch das Fenster. Sie schlagen vor allem dort zu, wo sie schnell und mit geringem Risiko ans Ziel gelangen.

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Dämmerungseinbruch Einbrecher

Die Langfinger kommen zu 80 Prozent über die Terrassen- oder Balkontür und durch das Fenster. Sie schlagen vor allem dort zu, wo sie schnell und mit geringem Risiko ans Ziel gelangen.

Wenn im Herbst die Tage kürzer werden, steigt wieder die Gefahr der Dämmerungseinbrüche. Mehr als 17.000 Einbrüche werden laut Kriminalstatistik jährlich in Österreich zur Anzeige gebracht. Dabei würden laut einer Studie der Karl-Franzens-Universität Graz etwa 60 Prozent der Einbrecher beim bloßen Anblick einer Alarmanlage wieder Leine ziehen. 

"Einbrecher nutzen den Mantel der Dunkelheit und schlagen vor allem dort zu, wo sie schnell und mit geringem Risiko ans Ziel kommen. Dabei dringen sie bevorzugt über ungesicherte Terrassentüren und Fenster ein, diese lassen sich leicht innerhalb von 30 Sekunden aufbrechen", warnt Sicherheitsexperte Martin Unfried von Telenot Österreich, einem führenden Hersteller elektronischer Sicherheitstechnik.

"Wer seine Immobilie sicher machen will, braucht wachsame Nachbarn, ein sicherheitsbewusstes Verhalten und einen hochwertigen Gebäudeschutz, der hält, was er verspricht und vor allen Dingen funktioniert, wenn er gebraucht wird", ist Unfried überzeugt. So ziehen laut einer Studie der Karl-Franzens-Universität Graz etwa 60 Prozent der Einbrecher beim bloßen Anblick einer Alarmanlage wieder Leine. 

Generell sind Alarmanlagen in Kombination mit mechanischen Sicherungen wie Schlössern, Sicherheitsbalken oder Sicherheitstüren der optimale Schutz gegen Einbrecher.

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