Leider nein

Die übelsten Hardware-Flops der Game-Industrie

Nicht jedes Apple-Design ist toll und erfolgreich: Der Konsolen-Klotz Pippin floppte nicht nur wegen seines Namens.

Nicht jedes Apple-Design ist toll und erfolgreich: Der Konsolen-Klotz Pippin floppte nicht nur wegen seines Namens.

Mehr Fakten

Die übelsten Hardware-Flops der Game-Industrie

Tischständer mit Kontroller: So sah VR 1995 aus - in Form des Virtual Boys von Nintendo.
Tischständer mit Kontroller: So sah VR 1995 aus - in Form des Virtual Boys von Nintendo.

Ob sich die Nintendo Switch durchsetzen wird, muss sich zeigen. Diese Hardware-Ideen haben es in der Vergangenheit definitiv nicht geschafft.

Es tut sich wieder was an der Konsolenfront: Obwohl das Jahr noch jung ist, hat Nintendo mit der Switch kürzlich neue Game-Hardware auf den Markt gebracht. Auch ist es noch nicht allzu lange her, dass Sony mit seinem HDR-Upgrade PS Pro für Furore sorgte – und Microsoft werkelt ebenso an seinem geheimnisvollen Konsolenprojekt Scorpio.
Ted wird geladen, bitte warten...
Was sich am Ende bei den Gamern durchsetzen wird, muss sich erst noch zeigen. Sicher ist: In der Vergangenheit haben sich schon einige Konsolen-Kreationen als Flops erwiesen.

Vectrex
Bereits 1982 kam die Vectrex auf den Markt. Das System setzte komplett auf Vektorgrafik. Trotzdem konnte sich die Konsole nicht durchsetzen und verschwand bereits zwei Jahre später wieder von der Bildfläche. Immerhin hat das Projekt rund 30 Spiele hinterlassen, die heute legal gespielt werden können.

Neo-Geo
Die Neo-Geo von SNK bot 1990 die Möglichkeit, Arcade-Games auch in den eigenen vier Wänden zu spielen. Aufgrund des hohen Preises von rund 550 Euro war sie anfänglich nur als Leihkonsole für Videotheken gedacht. Die benötigten Module selbst kosteten dazu noch bis zu 280 Euro. Aufgrund der hohen Kosten konnte sich das System nie durchsetzen.

Apple Pippin
Auch bei Apple ist nicht alles Gold, was glänzt. Der Multimedia-Computer namens Pippin, der zwar von Apple entwickelt, aber 1995 unter dem Namen Atmark von Bandai verkauft wurde, war ein Rohrkrepierer. Nicht nur wegen seines hässlichen Designs zog Steve Jobs den Stecker. Auch gegen Sonys Playstation hatte die 599 Dollar teure Konsole keine Chance.

Atari Jaguar
1993 kam der Jaguar Atari in den Handel und hatte von Anfang an schlechte Karten. So waren bei der Markteinführung bis auf einen einzigen Titel keine Games verfügbar. Zu allem Überfluss hatte man aber auf der Verpackung viele Spiele angekündigt, die teilweise erst nach über einem Jahr erschienen. Kein Wunder, ließ der Jaguar die Gamer kalt.

Sega 32X
Die Mega-Drive-Erweiterung, die aus der 16-Bit- eine 32-Bit-Konsole machte, war ein Schnellschuss und konnte sich nicht nur wegen des schlechten Marketings nicht durchsetzen. Auch die Playstation, die 1994 bereits in den Startlöchern stand, verhinderte einen Erfolg.

Virtual Boy
1995 versuchte Nintendo mit dem Virtual Boy, 3-D und Konsolengames zu kombinieren. Wohlgemerkt nicht als Handheld, sondern als eine Art Tischständer. Eine mutige Idee, die floppte. Statt wie erhofft einer halben Million konnten in Japan gerade mal 140.000 Exemplare an den Gamer gebracht werden.

Dreamcast
Bevor sich Sony und Microsoft ins Internet wagten, war Sega bereits drin. Dank des eingebauten Modems konnte man schon 1999 mit der Dreamcast mit Menschen auf der ganzen Welt spielen. Doch gegen die PS2 und Xbox hatte man kein Rezept. 2001 wurde die Produktion eingestellt.

Nokia N-Gage
Das Nokia N-Gage war keine Konsole, sondern ein Telefon, das auch als Game-Hardware funktionieren sollte. 2002 war das eine revolutionäre und tolle Idee. Doch das misslungene Design, das an einen Taco erinnerte, die komplizierte Tastenbelegung sowie der hohe Preis sorgten dafür, dass das Nokia-Teil zum Flop wurde.

Ihre Meinung