Fantasy-Beat 'em up

Shadow of the Beast im Test: Zurück in die Amiga-Zeit

Spieletests Tests Gameon

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Shadow of the Beast

Shadow of the Beast
Shadow of the Beast

Blutige Action, schöne Settings, simple Steuerung: Shadow of the Beast bietet herrlich altmodischen Spielspaß. Reboots sind bei den Entwicklern so etwas wie das Ding der Stunde, wie etwa die Neuauflage des Horror-Klassikers Doom oder das Strategiespiel Valkyria Chronicles zeigen. Nun wurde mit dem Reboot des Retro-Hits Shadow of the Beast auch noch ein richtig verstaubtes Relikt auf Hochglanz poliert.

Erstmals in Erscheinung getreten ist die Fantasy-Saga bereits 1989. In dieser Urzeit des Gaming avancierte das Spiel zum Hit – nicht zuletzt, weil es auf dem damals weit verbreiteten Amiga-Computer mit seiner einigermaßen ruckelfreien Grafik auf mehreren Ebenen eine Innovation war. Inhaltlich allerdings war das Slasher-Spiel keine große Erleuchtung.
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Das hat sich bei der jetzt erschienen Neufassung für die PlayStation 4 durchaus geändert, und trotzdem ist Shadow of the Beast auch für Nostalgiker ein herrlicher Spielspaß geblieben. Das liegt zum einen am Gameplay: Hauptfigur Aarbron läuft im Sidescrolling von links nach rechts (oder umgekehrt) und metzelt Gegner nieder.

Fliegende Gedärme
Das Blut spritzt, die Gedärme fliegen, und selbst bei den Boss-Fights braucht es keine allzu komplizierten Tastenkombinationen. Shadow of the Beast ist auch als Neuauflage ein altmodisches Spiel, das mit simpler Action und tollen Landschaften in einer fantastischen Welt überzeugt. Auch der Sound ist – wie beim Original – sehr cool gemacht.
Dazu bietet die eingewobene Story mehr, als es auf den ersten Blick scheint. Klar: Gegen Dark Souls 3 wirkt dieses Game wie aus einem früheren Jahrhundert. Doch wem Stimmung und Setting wichtiger sind als technischer Anspruch, wird auch den aufpolierten Aarbron schnell ins Herz schließen.

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