Schlägerei und Sturz

Gewalt-Videos von Bahnhof schocken ganz Österreich

Der Absturz am Hauptbahnhof

Der Absturz am Hauptbahnhof

Ein heißes Pflaster war der Innsbrucker Hauptbahnhof schon immer. Was derzeit aber Videos im Netz dokumentieren, eskaliert in den vergangenen Wochen die Gewalt. Ganz Österreich zeigt sich schockiert von Videos, die brutalste Vorfälle im Bahnhof zeigen. Die Gewaltorgie gipfelt darin, dass ein Minderjähriger seinen Konkurrenten über eine Brüstung sechs Meter tief auf den Betonboden wirft und dabei auch selbst abstürzt.

In allen Fällen ermittelt bereits die Polizei. Das Absturz-Video zeigt, wie zwei Minderjährige am Bahnhof in Streit geraten. Die Auseinandersetzung wird schnell handgreiflich. Plötzlich packt einer der Jugendlichen den anderen, läuft auf die Brüstung zu und wirft ihn über das Geländer ins Untergeschoß. Der Stürzende reißt den Angreifer mit, beide knallen sechs Meter tief auf dem Betonboden auf. Die Polizei bestätigt gegenüber "Heute.at" den Vorfall und dass Ermittlungen laufen.
Einer der Streithähne blieb bei dem Absturz unverletzt, der andere erlitt eine Gehirnerschütterung. Laut Beamten handelt es sich bei den Kämpfenden um zwei minderjährige Nordafrikaner. Gerichtlich wird dies aufgrund des Alters der Beteiligten wohl kein Nachspiel haben. Aber im Netz sitzt der Schock tief, weitere Videos des Vorfalles zeigen eine ganze Gruppe, die vor dem Absturz aufeinander losgeht. Viele fordern die Polizei auf, endlich härter am Bahnhof durchzugreifen. Viele dokumentieren weitere Vorfälle am Bahnhof mit Videos.


Bereits vor zwei Wochen kam es zu einem ähnlichen Vorfall: Laut Augenzeugen und Szenen aus einem weiteren Video kam es vor dem Hauptbahnhof erst zu einem verbalen Streit, der schnell in eine Attacke mündete. Dabei soll, wie das Video zeigt, ein 13-Jähriger das um ein Jahr jüngere Opfer so lange geprügelt haben, bis es zu Boden ging. Daraufhin versetzte der Angreifer dem Zwölfjährigen einen Tritt gegen den Kopf, wodurch der Attackierte schwere Schädelverletzungen davontrug.

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