Das Geschäft mit der Tüte

Kiffer-Facebook "Massroots" geht an die Börse

Kiffer-Facebook "Massroots" geht an die Börse

Facebook "Massroots" geht an die Börse

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Kiffer-Facebook "Massroots" geht an die Börse

Facebook "Massroots" geht an die Börse

In 23 US-Staaten darf Cannabis legal angebaut werden. Das Gras-Geschäft hat sich deshalb zu einem äußerst gewinnbringenden Wirschatszweig mit einem Umsatz von 40 Milliarden US-Dollar (36,4 Milliarden Euro) entwickelt. Die Steuereinnahmen stiegen enorm an. In Amerika gibt es jetzt auch eine erste Kiffer-Plattform, das sogenannte "Massroots". Diese wird am Donnerstag an die Börse gehen.

Nicht nur der Anbau von Cannabis läuft gut: Jetzt gibt es in den USA auch eine Art "Kiffer-Facebook". Auf "Massroots" tauschen sich User über den besten Stoff aus, geben Anbau-Tipps für die perfekte Hanfpflanze und veröffentlichen dort auch Fotos ihrer Erfolge. Auch Treffen mit anderen Kiffern kann man sich über die Plattform, die es auch als App gibt, ausmachen.
Einst illegales Geschäft wird zum Wirtschaftszweig
Jetzt wollen die Macher der App auch Geld mit "Massroots" verdienen. Am Donnerstag wird das soziale Netzwerk aus Denver mit rund 750.000 Nutzern an die Börse gehen. "Massroots"-Chef Isaac Dietrich sieht darin ein deutliches Zeichen für die Branche rund um den Konsum von Cannabis: Nach nur 30 Tagen habe die Börsenaufsicht SEC der kleinen Firma den künftigen Aktienhandel erlaubt, sagt er der Website "The Daily Beast".

Täglich nutzen rund 50.000 User die App und zwischen Jänner und April 2014 stieg die Zahl um 320 Prozent - von 25.000 auf 80.0000 User. Acht weitere US-Staaten planen derzeit die Freigabe und den Handel mit Gras.
Über App Cannabis verkaufen
Der Traum von Isaac Dietrich: "Perspektivisch wollen wir über die App auch direkt Cannabis verkaufen" – um noch mehr Umsatz zu machen. Ob dieses Geschäftsmodell auch die Börsianer überzeugt, wird sich dann ab Donnerstag zeigen.

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