Sie darf wieder posten

Facebook entschuldigt sich bei Sargnagel

Stefanie Sargnagel Bachmannpreis 40. Tage der deutschsprachigen Literatur

Stefanie Sargnagel

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Stefanie Sargnagel Bachmannpreis 40. Tage der deutschsprachigen Literatur

Stefanie Sargnagel

Der Höhepunkt der "Babykatzen-Causa" rund um Stefanie Sargnagel und die "Kronen Zeitung" war die Sperre des Facebook-Profils der Autorin. Während die Polizei Ermittlungen wegen Hasspostings einleitete, entschuldigte sich das Social Network bei der Autorin und schaltete sie schon am Montag wieder frei.

Eigentlich hätte Stefanie Sargnagel die nächsten 30 Tage auf ihren Facebook-Account verzichten müssen. Sie wurde gesperrt, weil ein Beitrag von ihr - laut ihren Angaben - systematisch von Hasspostern gemeldet wurde. Sogar die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen, nachdem Sargnagel auf Facebook mit dem Tod und Vergewaltigung bedroht wurde. Lesen Sie hier alles zum Auslöser der ganzen Kontroverse!

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Wieder da
Nun hat Facebook offenbar erkannt, dass Stefanie Sargnagel zu Unrecht gesperrt wurde. Die Sperre wurde am Montag wieder aufgehoben, sogar eine offizielle Entschuldigung gab es.


Rabenhof-Uraufführung
Das Rabenhof-Theater hat die Aufregung nun auch clever genutzt, um auf die Uraufführung von Sargnagels Stück "JA, EH! - Beisl, Bier und Bachmannpreis" hinzuweisen, die am 19. April stattfindet. In Anspielung auf die "Babykatzen-Causa" schrieben sie in einer Aussendung: "Selbstverständlich werden dabei die aktuellen Ereignisse - im O-Ton - Eingang finden. Inklusive den schönsten Kronen Zeitung-Hasspostings und den sexiesten Thomas Glavinic-Nacktfotos. Katzenbabys werden demnächst gecastet."

Hintergrund zu Thomas Glavinic
Der Autor hatte zeitgleich mit der "Babykatzen-Causa" angeprangert, dass Porno-Fotos von ihm im Internet augetaucht seien und Sargnagel damit eindeutig in Verbindung gebracht. Diese hat dementiert und bringt vor, dass Glavinic sie schon zuvor öffentlich angegriffen habe. Sie sieht in den Vorwürfen nur den Versuch, die Aufmerksamkeit im derzeitigen "Shitstorm" auf sich zu lenken.

Eine Zusammenfassung von Sargnagel persönlich

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