Phaeton-Nachfolger in Genf

Luxus für das Volk: VW zeigt den Arteon

Volkswagen board member Diess poses in front of new Arteon car during Volkswagen event ahead of the 87th International Motor Show at Palexpo in Geneva

Volkswagen-Vorstandsmitglies Herbert Diess bei der Präsentation in Genf.

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VW Arteon

Volkswagen board member Diess poses in front of new Arteon car during Volkswagen event ahead of the 87th International Motor Show at Palexpo in Geneva
Volkswagen-Vorstandsmitglies Herbert Diess bei der Präsentation in Genf.
Volkswagen möchte nach dem mäßig erfolgreichen Phaeton wieder oben mitmischen und stellte am Dienstag auf dem Genfer Autosalon den Arteon vor, der oberhalb des Passat angesiedelt ist.


Der 4,86 Meter lange Fünftürer mit großer, praktischer Heckklappe und coupéartiger Dachlinie soll im June in Österreich auf den Markt kommen. Der Preis steht noch nicht fest, soll aber unter 40.000 Euro beginnen.

Chefdesigner Klaus Bischoff nennt den Wagen einen "avantgardistischen Business-Class-Gran-Turismo" und erklärt: "Der Arteon vereint die Designelemente eines klassischen Sportwagens mit der Eleganz und dem Raumangebot eines Fastbacks."

Dank einem Radstand von über 2,8 Metern soll es sich um einen alltagstauglichen Fünfsitzer handeln. So versprechen die Wolfsburger viel Beinfreiheit im Fond und Platz für maximal 1.557 Liter im Kofferraum.

Neben seiner Fastback-Silhouette zeichnet sich der Arteon durch das eigenständige Frontdesign aus, das in Zukunft auch auf andere Modelle übertragen werden soll. So erstreckt sich der Kühlergrill über die gesamte Fahrzeugbreite. LED-Scheinwerfer bilden eine hübsche  Einheit mit den Chromquerspangen des Kühlergrills. Im Vergleich zum Passat CC steht der Arteon mit breiteren Hüften am Start und hat Platz für 20-Zoll-Felgen.

Bei den Motoren hat man die Wahl zwischen drei Benzinern und drei Dieselaggregaten. Basismotor ist der 1,5 TSI mit 150 PS, den 2,0 TSI gibt es wahlweise mit 190 PS oder 280 PS. Als Diesel steht ein 2,0 TDI in den drei Leistungsstufen mit 150, 190 oder 240 PS zur Auswahl. Der Topdiesel und die beiden stärkeren Benziner werden serienmäßig mit 7-Gang-Doppelschaltgetriebe angeboten. Was potentielle Käufer in bergigen Gegenden besonders freuen wird: Die über 200 PS starken Modelle fahren serienmäßig mit Allradantrieb vor.

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