Neue Verträge bis 2022

Lufthansa einigt sich mit Piloten im Tarifstreit

Ein Lufthansa-Pilot

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Die deutsche Lufthansa hat sich im Tarifstreit mit den Piloten auf neue Verträge bis 2022 geeinigt. Das gab die Fluglinie am Mittwoch bekannt.

Konkret spricht die Lufthansa in einer Aussendung von einer noch unverbindlichen "Grundsatzeinigung für eine Gesamtlösung aller offenen Tarifthemen". Der Vorstand der Fluglinie halte die Überführung in rechtlich verbindliche Verträge "zum jetzigen Zeitpunkt für überwiegend wahrscheinlich".

Die Einigung betrifft Piloten der Lufthansa, Lufthansa Cargo und Germanwings. Im Laufe dieses Jahres sollen die Details der verschiedenen Tarifverträge fixiert werden. Die Parteien streben laut langfristigen Tariffrieden an.

Inhalte der Grundsatzeinigung:
  • Wesentlicher Punkt ist der Abschluss langjähriger Vergütungs- Mantel-, Übergangs- und Altersversorgungstarifverträge bis mindestens Juni 2022.
  • Es wurden zeitlich gestaffelte Gehaltserhöhungen von insgesamt 11,4 Prozent und eine Einmalzahlung von 1,8 Monatsgehältern für eine Laufzeit von Mai 2012 bis Juni 2022 vereinbart.
  • In der Altersversorgung wurde von einem System garantierter Auszahlungen (Defined Benefit) auf eines mit garantierten Beiträgen (Defined Contribution) umgestellt.
  • Die Anhebung des Ausscheidealters soll sukzessive auf durchschnittlich 60 Jahre angehoben werden.
  • Die Bereederung von mindestens 325 Flugzeugen bei den genannten Fluggesellschaften mit Cockpitpersonal des sogenannten Konzerntarifvertrags zu den oben genannten Bedingungen bis zum Ende der Laufzeit.
  • In diesem Zusammenhang die Schaffung von mindestens 600 Kapitänsanwärterstellen im Konzerntarifvertrag bis Ende 2022 und perspektivisch die Einstellung von mehr als 700 Nachwuchsflugzeugführern.

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