Viel Platz, wenig Raum

Dieser Würfel ist die Lösung für jede Mini-Wohnung

Kammerspiel Nils Holger Moormann

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Mikrowohnung "Kammerspiel"

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Möbeldesigner Nils Holger zeigt mit seiner Firma Moormann aus dem bayerischen Chiemgau, dass die Lösung für eine zu kleine Wohnung ein großes Möbelstück ist. "Kammerspiel" ist ganz große Oper auf kleinstem Raum. 

Der deutsche Designer zeigt vor, wie man mit einem riesigen Möbelstück viel Platz sparen kann. "Kammerspiel" kommt als großer Quader daher. Oben findet ein 140 Zentimeter breites Doppelbett Platz. Um die Matratze gibt es eine Ablagefläche, eine Auflademöglichkeit fürs Handy und natürlich ein Nachttischlamperl.

Jedes Seite des "Kammerspiels" hat eine andere Funktion. Essen, Arbeiten, Lesen und sogar für den Sport findet sich ein Plätzchen. Radfahrer wissen oft in viel größeren Wohnungen nicht, wohin mit dem Drahtesel. Bei "Kammerspiel" wird das Fahrrad zum Wandbild. Jedes Fitzelchen Platz wird genutzt. Die Stufen werden zu Laden und auch unter der Sitzfläche der Bank kann man seine Besitztümer verschwinden lassen. 

In der "Küche" kann die Notiztafel zum Tisch ausgeklappt werden. Und wenn einmal Gäste kommen, bietet das Innenleben des Kubus alles für eine rauschende Feier. Bis zu drei Getränkekisten und 25 Weinflaschen haben Platz. Für den Tag danach stehen daneben ein Kübel und der Staubsauger bereit.

Mikrowohnung "Kammerspiel" Entwürfe

Kammerspiel Mikrowohnung
Hier ließ Designer und Architekt Nils Holger Moormann seiner Fantasie freien Lauf
 

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