Jakob Lena Knebl im mumok: "Oh ...."

Das Spiel mit Sinn und Sinnlichkeit

Oh ... Jakob Lena Knebl und die mumok Sammlung

Künstlerin Jakob Lena Knebl führt durch ihre Ausstellung "Oh ... Jakob Lena Knebl und die mumok Sammlung"

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Oh ... Jakob Lena Knebl und mumok

Oh ... Jakob Lena Knebl und die mumok Sammlung
Künstlerin Jakob Lena Knebl führt durch ihre Ausstellung "Oh ... Jakob Lena Knebl und die mumok Sammlung"

Jakob Lena Knebl lässt sich nicht festnageln. Weder auf Geschlechterklischees (sie heißt deshalb wie Opa UND Oma), noch auf Genres (sie verschränkt Mode, Kunst und Design). Und in einen philosophischen Diskurs braucht man sie erst gar nicht zu verwickeln. Für "Spaß und Sinnlichkeit" steht ihre mumok-Schau, deren Aufbau "Heute" am Dienstag crashen durfte.

"Um Begehrensräume, die klare Zuschreibung erschweren und Besuchern ein 'Oh...' jeglicher Tonalität entlocken sollen." Dafür jongliert die Künstlerin mit Wertigkeiten, verwandelt honorige Stücke der Sammlung in Kleiderpuppen und verbannt Heroen der klassischen Moderne als Tapetenmuster an die Wand.

Per Avatar dabei
Genial: Als projizierte Installation greift sie in die Schau ein und verändert vier Arbeiten. So wird eine hagere Giacometti-Skulptur gefüttert und der große Picasso lässig unter den Arm geklemmt. Per App können Fans vor Ort den Avatar dirigieren. 

Teuerstes Bild des mumok nur zögerlich in der Schau
Übrigens: Getreu ihrem Spiel mit Sinn und Sinnlichkeit räumte Jakob Lena Knebl der großen mumok-Ikone, Pablo Picassos "Femme assise à l'écharpe verte" (1960) nur zögerlich einen Platz in ihrer Ausstellung ein. Welcher es letztendlich geworden ist, erfahren Sie im Video:


Oh ... Jakob Lena Knebl und die mumok Sammlung 
mumok
16. März 2017 - 22. Oktober 2017
Mehr Infos gibt's hier 

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