Großer Wohnbedarf

Wiens Bahnhöfe als neue Stadtviertel

Der Nordbahnhof ist eines der größten Wiener Stadtentwicklungsgebiete

Der Nordbahnhof ist eines der größten Wiener Stadtentwicklungsgebiete (© Sabine Hertel)

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Bahnhöfe als Stadtviertel

Hauptbahnhof-Sonnwendviertel
Im Sonnwendviertel beim Hauptbahnhof gehen die Arbeiten auch 2017 munter voran. Projekte an drei Bauplätzen sollen heuer fertiggestellt und auch der Helmut-Zilk-Park soll vollendet werden. Eine Befragung der bereits im Stadtviertel lebenden Bewohner ergab, dass 88 Prozent mit ihrer Wohnsituation sehr oder eher zufrieden sind.

Bis 2022 zählt Wien zwei Millionen Einwohner. Es wird viel gebaut, um den Wohnungsbedarf zu decken. Die alternative Nutzung bestehender Flächen wie auf Bahnhofsgrund gewinnt an Bedeutung.

Die Wiener Bevölkerung (2016: 1,84 Millionen) wächst und benötigt dringend mehr Wohnraum. Dieser wird nicht nur am Stadtrand gesucht, sondern auch mitten in der Stadt. Stillgelegte Bahnhöfe aus einer Zeit, in der es noch keinen Hauptbahnhof gab, sind solche weitläufigen Areale, denen neues Leben eingehaucht werden kann.

Dort entstehen derzeit völlig neue Stadtviertel mit perfekter Infrastruktur. Wie viel Potenzial in ihnen steckt, zeigt die Entwicklung des Sonnwendviertels beim Hauptbahnhof, wo 15.000 neue Wohnungen geschaffen werden.

Damit ist das Thema Bahnhof aber bei Weitem nicht abgehakt: Auf drei weiteren Wiener Bahnhofsarealen werden gerade die Weichen für neue, zeitgemäße Wohngebiete gestellt.

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