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Bombastisches Finale in Sicht

Bombastisches Finale in Sicht

Ein bunt gemischtes Team im Einsatz. (© EA)

Mass Effect 3
Ein bunt gemischtes Team im Einsatz.
Schon das 2007 erschienene Action-Rollenspiel „Mass Effect“ war ein echtes Genre-Highlight und wurde doch von seinem Nachfolger klar getoppt, denn „Mass Effect 2“ (2010) gilt als eines der besten Spiele aller Zeiten. Kein Wunder also, dass das am 9. März erscheinende „Mass Effect 3“ eines der heißest erwartetsten Spiele des Jahres 2012 ist. Wir haben uns im Preview angesehen, ob der Titel den hohen Erwartungen wohl gerecht werden kann.

Serienfans erinnern sich: Alles begann auf der Erdkolonie Eden Prime, wo ein gewisser Commander Shepard – der Hauptcharakter des Spiels – und seine Truppe in einen Angriff der robotischen Geth verwickelt wurden. Im weiteren Verlauf von „Mass Effect“ kristallisiert sich heraus, dass dahinter wohl die uralten Reaper stecken. Shepard verschreibt sich dem Kampf gegen diese Bedrohung, was er zu Beginn des zweiten Teils mit dem Leben bezahlt. Doch er wird wiederbelebt und kämpft gegen die insektoiden Kollektoren, offenbar Diener der Reaper.

Dunkles Erwachen
„Mass Effect 2“ endet damit, dass die uralten Reaper, auf die Menschheit aufmerksam geworden, aus ihrem ewigen Schlaf erwachen und sich aufmachen, alles Leben im Universum auszulöschen. Entsprechend hart beginnt der dritte Teil: Ein auf der Erde zur Ruhe gekommenen Commander Shepard erfährt, dass der Kontakt zu vielen Erdkolonien abgebrochen ist. Er vermutet gleich, dass dahinter die  Reaper stecken – und schnell wird das traurige Gewissheit, denn die Erde selbst wird angegriffen.
Eine atemberaubende Zwischensequenz später begleiten Sie als Shepard ihren einstigen Mentor Captain Anderson durch eine zerstörte Stadt und müssen feindliche Anstürme abwehren, während der Planet dem Erdboden gleichgemacht wird. Die Erdstreitmächte wirken im Kampf hilflos bis überfordert, ohne Hilfe von außerhalb ist jegliche Hoffnung verloren. Menschen werden vernichtet wie Fliegen, und bereits diese erste, kurze Mission geht unter die Haut, wie es andere Spiele mit einer Vollversion und 20 Stunden Spielzeit nicht schaffen. Am Ende der Mission flieht Shepard ins All, um Verstärkung zu finden …

Volle Deckung
Was das Gameplay betrifft, mach die Demo absolut Lust auf mehr. Sie können bei Feuergefechten hinter allen Schutz suchen – genau, wie das auch die Gegner machen. Ihre KI ist wie die ihrer Verbündeten herausragend. So wirft ihre Kameradin Liara automatisch Gegner, die in Deckung sind, mit ihren biotischen Fähigkeiten durch die Luft, sodass sie ein leichtes Ziel abgeben. Während des Spiels sammeln Sie wie gewohnt Erfahrungspunkte auch durch Aktionen wie das Umgehen von Türen, mit denen Sie beispielsweise Spezialfertigkeiten ausbauen oder Ihre Gesundheit verbessern können.

Natürlich lebt das Spiel wieder von der Story, doch gibt es in diesem Zusammenhang neue Möglichkeiten. Zu Beginn haben Sie nämlich die Wahl das Spiel mehr als Action-RPG, klassisches Rollenspieloder mit wenigen leichten Kämpfen als Story-Spiel zu spielen – für jeden also der richtige Modus. Das wahre „Mass Effect“-Erlebnis verspricht freilich die Rollenspiel-Variante, denn als solches waren bereits die Vorgänger ausgelegt.

Bombastisch inszeniert
Schon die Grafik der Demo ist bombastisch und atemberaubend, wirkt aber noch nicht ganz ausgereift – wobei wir annehmen, dass sie absichtlich nicht die vollen grafischen Möglichkeiten des Spiels bietet. Die Inszenierung und Hintergrundgrafik der ersten Mission lässt einem jedenfalls den Atem stocken und im Zusammenspiel mit dem großartigen Soundtrack bekommt man selbst bei der Demo schon Gänsehaut. Die Invasion der Erde im Hintergrund verleitet immer wieder dazu stehen zu bleiben und zu beobachten.

Wenn schon die Demo mit etwa einer halben Stunde Spieldauer derart Gänsehautstimmung verbreitet und einen sprachlos auf dem Sofa zurücklässt, bleibt nicht mehr viel zu sagen. Das verspricht ein beängstigend gutes Finale der ohnehin schon einzigartigen „Mass Effect“-Trilogie. Dieses Spiel hat das Potenzial, wie bereits die Vorgänger, neue Standards in allen Bereichen der Games zu setzen.

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