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Experte warnt: Brandgefahr durch Styropor-Wärmedämmung

Wärmedämmung Fassade Isolierung

Styropor ist als Werkstoff für Fassadendämmung sehr beliebt.

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Wärmedämmung Fassade Isolierung

Styropor ist als Werkstoff für Fassadendämmung sehr beliebt.

Der Werkstoff Polystyrol - besser bekannt als Styropor - ist bei Renovierungen und Neubauten als Fassadendämmung sehr beliebt. Die Kunststoffplatten können jedoch zu gefährlichen Bränden führen, warnt die Feuerwehr.

Weil Styropor leicht zu verarbeiten und vergleichsweise billig ist, wird es gerne für Wärmedämmung verwendet. Die Kunststoffplatten können jedoch zu gefährlichen Fassadenbränden führen, wie der Salzburger Landesfeuerwehrkommandant Leopold Winter gegenüber "orf.at" warnt. Erst kürzlich fing die Fassade eines Wohnhauses in Hallein im Tennengau Feuer, weil eine heiße Fettpfanne zum Abkühlen am Fenstersims abgestellt war.

Der Vorfall sein kein Einzelfall, sagte Winter gegenüber "orf.at". Das Material ist baubehördlich zugelassen, wird von der Feuerwehr jedoch schon seit längerem kritisch gesehen. "Viele meinen, wenn nur außerhalb die Fassade brennt, dann gebe es keinen Personenschaden. Es gibt aber dann Brandübertragungen auf Holzbalkone, Fenster und Dachstühle", warnt der Feuerwehrchef.

Giftge Verbrennungsgase
Die Gase bei Verbrennung solcher Kunststoffe seien zudem sehr gefährlich und bereiten den Feuerwehrmännern bei Einsätzen große Schwierigkeiten. Die Beliebtheit von Styroporplatten sei wohl vor allem eine Kostenfrage. Nicht brennbare Dämmmaterialien wie Steinwolle oder Mineralwolle seien entsprechend teurer.

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