Tiroler Staatsanwalt ermittelt

Nach Lawinentod: Schweizer Bergführer unter Verdacht

Die Lawine ging auf einer Länge von 700 Meter ab.

Die Lawine ging auf einer Länge von 700 Meter ab.

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Die Lawine ging auf einer Länge von 700 Meter ab.

Die Lawine ging auf einer Länge von 700 Meter ab.

Nach dem Lawinenunglück in Tirol, bei dem vergangenen Mittwoch vier Schweizer ihr Leben ließen, wird seit Montag gegen den überlebenden Schweizer Bergführer ermittelt.

Die Staatsanwaltschaft Tirol hat die Ermittlungen gegen den überlebenden Bergführer wegen grob fahrlässiger Tötung eingeleitet, sagte ein Sprecher der Anklagebehörde am Montag.

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Der Schweizer hatte langjährige Erfahrung am Unglücksberg Jochgrubenkopf nahe dem Hintertuxer Gletscher. Ermittelt wird, ob er die Lage falsch eingeschätzt hat. Die Polizei führt die Befragungen der Überlebenden und Zeugen durch. Dazu kommt ein Gutachten eines externen Sachverständigen.

Bei einer Verurteilung droht dem Bergführer aus der Schweiz eine Haftstrafe von bis zu drei Jahren.

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