Rauch im Flieger

Notlandung: Airline lässt Österreicher 24 Stunden im Stich

Airline-Opfer Peter Krobath schickte ein Foto: So mussten die Passagiere übernachten.

Airline-Opfer Peter Krobath schickte ein Foto: So mussten die Passagiere übernachten.

Mehr Fakten
Airline-Opfer Peter Krobath schickte ein Foto: So mussten die Passagiere übernachten.

Airline-Opfer Peter Krobath schickte ein Foto: So mussten die Passagiere übernachten.

Statt am Strand in Cancun (Mexiko) zu relaxen, strandete ein Voest-Manager auf einem Flughafen in den USA. Der Steirer musste am Airport-Boden schlafen, die Airline blieb auf Tauchstation.

Samstagmittag wurde es für die Urlauber an Bord von Flug 7416 aus Düsseldorf (D) brenzlig: "Plötzlich war Rauch im Flieger und der Pilot sagte durch, dass wir runtergehen", so Peter Krobath im Telefonat mit "Heute". Der Airbus 332 landete in Daytona (USA) und ein 24-stündiger Spießrutenlauf für den Steirer und seine Frau begann: "Die Crew verabschiedete sich und fuhr ins Hotel. Wir blieben zurück. Von Vertretern der Air Berlin keine Spur, und es tauchte auch später niemand auf, um uns zu helfen."

Völlig auf sich allein gestellt, musste der 35-Jährige um ein Visum für die USA ansuchen, um zumindest aus dem Transitbereich zu kommen. "Wir lasen auf Twitter, dass Air Berlin sich angeblich um uns kümmert. Das waren einfach Lügen. Wir mussten am Boden schlafen und auf eine Ersatzmaschine warten." Nach 24 Stunden kam endlich ein Flieger aus Philadelphia, und für Krobath ging es weiter in Richtung Sonne. Das Gepäck blieb aber in Daytona: "Laut Air Berlin konnte es aus technischen Gründen nicht entladen werden. Das Ganze ist für die Airline eine Bruchlandung in Sachen Kundenservice!"

BILDER DES TAGES

23.03.2017: London-Attacke
23.03.2017: Polizist Keith Palmer starb bei der Terrorattacke in London. Kollegen legen für ihn am Tatort Blumen nieder.

Ihre Meinung

Diskussion: 14 Kommentare