Kurze Wartezeiten gegen Cash

MRT-Untersuchungen: Monetik vor Ehtik?

Spital in Amstetten. Anwalt Gerald Bachinger (re.)

Keine MRT Wartezeiten bei Barzahlung.

Mehr Fakten
Spital in Amstetten. Anwalt Gerald Bachinger (re.)

Keine MRT Wartezeiten bei Barzahlung.

Nach dem "Heute"-Artikel über den Akutpatienten im Amstettner Spital, der erst nach Bezahlung von 200 Euro den MRT-Termin früher bekommen hatte, gingen die Wogen hoch. Zahlreiche Facebook-User posteten ein ähnliches Schicksal, konnten sich im Fall des 45-jährigen Patienten widerspiegeln. Patientenanwalt Gerald Bachinger spricht es klar aus: "Zwei-Klassen-Medizin!"

Nach der Heute-Story über einen Akutpatienten, der erst in acht Wochen einen MRT-Termin bekommen hätte und daher in ein privates Instutut ging und dort zahlte, unterstreicht Patientenanwalt Gerald Bachinger nochmal: "Mittlerweile haben wir in Österreich eine 2-Klassen-Medzin, das ist ein unhaltbarer Zustand. Ich habe den Eindruck, dass teilweise die Monetik wichtiger ist als die Ethik." Gerald Bachinger hofft jetzt, dass die neue Gesundheitsministerin Pamela Rendi-Wagner (SP) den Missstand beseitigt.

Ted wird geladen, bitte warten...


Auf der Heute Niederösterreich Facebook-Seite überschlugen sich die Kommentare zu diesem Thema. Viele User kennen das Schicksal mit den langen Wartezeiten auf eine MRT-Untersuchung. Nur wer bereit ist sofort zu bezahlen, wird auch schnell untersucht. Für viele eine Frechheit, weil manche es sich einfach nicht leisten können. Der Weg in eine "Zwei-Klassen-Medizin" ist bereits beschritten worden. 

MRT Story

Zahlreiche Postings zur MRT-Story.

Ihre Meinung

Diskussion: 2 Kommentare