Ärger in Klosterneuburg

Porsche-Besitzer verschickte Teile per Post: Packerl kam völlig zerfetzt an

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Das Paket vor dem Versand (li.) und danach (re.)

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Das Paket vor dem Versand (li.) und danach (re.)

Die Post bringt allen was: Im Fall von Benedikt K. (Name geändert) aus Klosterneuburg ist es vor allem Ärger. Um Einzelteile seines Porsche-Oldtimers überholen zu lassen, schickte der 25-Jährige die Ersatzteile per Post nach Frankreich. Doch die Firma nahm das Paket nicht an. Der Grund: Es war völlig zerfetzt, der Inhalt unbrauchbar.

"Ich stelle mir die Frage, was die Post unter Eilsendung versteht oder ob es nicht eher Wurfsendung heißen sollte", so der 25-Jährige zähneknirschend. K. hatte das Paket bei der Post sogar um 49,99 Euro versichern lassen.

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Benedikt K.'s Oldtimer-Schmuckstück: Ein Porsche 924 S Targa

Die Firma, die Benedikt K. beauftragt hatte, um die Ersatzteile seines Porsche 924 S Targa wieder auf Vordermann zu bringen, sandte die Lieferung wieder retour. Dafür wurden ihm nochmals 20 Euro verrechnet. Und als wäre das nicht Ärger genug, zahlt nun die Post den entstandenen Schaden von 519 Euro nicht. "Sie sind der Meinung, dass das Paket mangelhaft verpackt war", ärgert sich der Klosterneuburger. 

"Die Haftung ist ausgeschlossen, wenn der Schaden auf mangelhafte Verpackung zurückzuführen ist. In dem Fall war der Inhalt zu schwer, nicht genügend gesichert, zu wenig Füllmaterial", erklärt Post-Sprecher Michael Homola im "Heute"-Gespräch.

Der 25-Jährige will sich das nicht gefallen lassen, nahm sich jetzt einen Anwalt.

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