Mietskandal Wiener Neustadt

88.000 Euro von SP gefordert: Stadt will mit Geld soziale Vereine unterstützen

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VP-Vizebürgermeister und Finanzstadtrat Christian Stocker will das eingeforderte Geld an soziale Vereine auszahlen.

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VP-Vizebürgermeister und Finanzstadtrat Christian Stocker will das eingeforderte Geld an soziale Vereine auszahlen.

Der Streit um die knapp 90.000 Euro aus dem Sozialbudget, die die SP Wiener Neustadt für die Miete eines Parteilokals verwendet haben soll, geht weiter: VP-Vize und Finanzstadtrat Christian Stocker fordert das gesamte Geld retour und möchte es anschließend an drei Sozial- und Jugendeinrichtungen auszahlen.

"Die SPÖ muss diese Summe in voller Höhe zurückzahlen, denn Verjährung ist eine juristische Kategorie, aber keine moralische und keine politische", heißt es in einer Aussendung Montagvormittag.

Vor allem die ehemalige Sozialstadträtin und SP-Klubobfrau Margarete Sitz sei nun gefordert. "Die Mandatare der SPÖ sollten endlich bereit sein, die Verantwortung für ihr unrechtmäßiges Handeln zu übernehmen. Das ist eine Frage von Ehre, Anstand und Glaubwürdigkeit", so VP-Vize Christian Stocker.

Das Geld in der Höhe von 88.000 Euro soll auch gleich in soziale Hände fallen: "Das Geld muss jenen zurückgegeben werden, die es dringend brauchen. Deshalb wollen wir die 88.000 Euro an drei Sozial- bzw. Jugendvereine auszahlen – den Verein Lichtblick, das Triebwerk und Auftrieb Jugend- und Suchtberatung", erklärt Stocker.

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