Nach Angriff auf FP-Chef

Randalierern drohen zwei Jahre Haft

Angriff Ball

Haimbuchner fotografierte die Angreifer vom Auto aus mit seinem Handy.

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Haimbuchner fotografierte die Angreifer vom Auto aus mit seinem Handy.

Nach dem Angriff auf den Wagen von LH-Stv. Manfred Haimbuchner wurden die Randalierer wegen "schwerer Sachbeschädigung" angezeigt. Dafür drohen bis zu zwei Jahre Haft. Sechs Deutsche und ein Österreicher werden beschuldigt. Sie sollen das Auto des FP-Politikers vor dem umstrittenen Burschenbund-Ball in Linz Samstagabend angegriffen haben.

Die Demo gegen den Ball verlief laut Polizei völlig friedlich. Danach allerdings griffen Mitglieder des "Schwarzen Blocks" den Wagen des FPOÖ-Chefs an, als dieser verkehrsbedingt an einer Kreuzung in der Dametzstraße stehen bleiben musste.

Die dunkel gekleideten Personen traten laut Polizei mit Füßen und Fäusten gegen das Heck und die hintere Seitenscheibe des weißen Audi A6 – "Heute" berichtete. Haimbuchner fotografierte den Angriff, er und seine Ehefrau, die ebenfalls im Wagen saß, blieben unverletzt. Die Angreifer flüchteten, wurden aber vor einem Lokal an der Landstraße von der Polizei gestellt.

Die sechs Deutschen und ein Österreicher wurden wegen "schwerer Sachbeschädigung" (§ 126 StGB, bei mehr als 5.000 Euro Schaden) angezeigt. Die Polizei twitterte kurz danach, dass die vorübergehend festgenommenen Personen auf dem Weg zurück nach Deutschland seien. Ihnen drohen jetzt bis zu zwei Jahre Haft. Zuvor sollen die Verdächtigen schon an Demos gegen den "Akademikerball" in Wien teilgenommen haben.

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