Grätzel in 18 Bezirken

Diese Zielgebiete in Wien werden bald saniert!

Michael Ludwig

Wohnbau-Stadtrat Michael Ludwig (© PID)

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Neue Sanierungszielgebiete

Neue Sanierungszielgebiete

Der Wohnfonds Wien hat Gebäude- und Wohnungsbestand ausgewertet und auf dieser Basis neue Zielgebiete für die Sanierung in Wien festgelegt. Diese finden sich in 18 Bezirken, sind seit Jahresbeginn gültig und wurden am Mittwoch von Wohnbaustadtrat Michael Ludwig vorgestellt.

Nach Jahrzehnten, in denen es um Wohngebäude und ganze Grätzeln ging, richtet sich der neue Fokus der Wiener Stadtentwicklung auf kleinere Gebiete.

In der Leopoldstadt (2. Bezirk) gibt es mehrere Baublöcke im Stuwerviertel, entlang der Darwingasse, sowie am Donaukanal zwischen Taborstraße und Lilienbrunngasse, die jetzt als Sanierungs-Zielgebiete gelten. Mit 1. Jänner 2017 stehen laut Michael Ludwig viele kleinere Gebiete in 18 Bezirken im Zentrum.

Größere, zusammenhängende Gebiete gäbe es noch im Bereich der Davidgasse im 10. Bezirk, der Oberen Mariahilferstraße im 15. Bezirk, der Klosterneuburger Straße im 20. Bezirk oder der Brünnerstraße im 21. Bezirk.

Zusätzliche Förderungen
Die künftigen Sanierungszielgebiete sehen weiters zusammenhängende Flächen entlang des Westgürtels (15. und 16. Bezirk), im 10. Bezirk zwischen Favoritenstraße und Laxenburger Straße sowie im 20. Bezirk im Bereich der Klosterneuburger Straße und der Salzachstraße vor. Im 1., 6., 8., 9. und 13. Bezirk befinden sich keine Zielgebiete mehr.

Laut Ludwig wird dieses maßgeschneiderte Stadterneuerungsprogramm mit zusätzlichen Fördermöglichkeiten unterstützt. Dazu zählen Förderungen für die Schaffung von neuem und leistbarem Wohnraum in Form von Zubauten und Dachgeschoßausbauten. Darüber hinaus würden alle Projekte in diesen Gebieten vorgereiht und können damit rascher realisiert werden.

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