Verfehlungen beim Heer

Soldaten mussten durch Kuhmist robben

Bundesheer

Die Zahl der Beschwerden bei der Bundesheerkommission ist zurückgegangen.

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Die Zahl der Beschwerden bei der Bundesheerkommission ist zurückgegangen.

144 Verfahren: Im Vorjahr hat die Zahl der Beschwerden bei der Bundesheerkommission einen Tiefstand erreicht. Wie einzelne Beispiele zeigen, kommt es aber noch immer zu Verfehlungen beim Heer.

Wie die APA berichtete, mussten etwa Soldaten die Bewegungsart „Robben“ auf einer mit Kuhmist gedüngten Wiese üben. Schikane war auch die Antwort eines Unteroffiziers auf den Fehler eines Soldaten: Dieser musste ein 34,5 Kilogramm schweres Baumstück 45 Minuten lang mittragen.

Auch wegen Beschimpfungen haben sich Soldaten an die Kommission gewandt. Ein Unteroffizier habe etwa einen Sanitäter als „zu dumm für alles“ erklärt und befohlen „schleich dich in dein Kammerl. Ich will dich heute nicht mehr riechen.“

Weitere Verstöße: Ein Unteroffizier trug während des Assistenzeinsatzes seine private Waffe offen und ein anderer zeichnete ein Hakenkreuz auf einen Tisch.

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