In Salzburg und Tirol

Türken-Konzerte stehen unter Extremismus-Verdacht

Olympiahalle in Innsbruck

Einer der Veranstaltungsorte: Die Olympiahalle in Innsbruck

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Olympiahalle in Innsbruck

Einer der Veranstaltungsorte: Die Olympiahalle in Innsbruck

Am Wochenende geplante Konzerte und Feste in Innsbruck und Henndorf (Flachgau) stehen unter Extremismus-Verdacht. Wie der "ORF" berichtet, werden die Veranstaltungen von der "Avusturya Türk Federasyon", dem Dachverband der als faschistisch eingestuften "Grauen Wölfe" in Österreich, organisiert. Die Polizei ist alarmbereit, das Innenministerium prüft.

Noch müssen die Bezirksverwaltungsbehörden entscheiden, ob die Veranstaltungen stattfinden dürfen oder untersagt werden. Befürchtet wird, dass unter dem Deckmantel der Konzerte Wahlwerbung für den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan betrieben wird. Polizei und Verfassungsschutz werden, sollten die Veranstaltungen stattfinden, diese genau beobachten, heißt es aus dem Innenministerium.
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Am Samstag soll die Veranstaltung in der Olympiahalle Innsbruck stattfinden, am Sonntag in der Wallerseehalle in Henndorf. Während die Grünen von politischer Propaganda unter dem Deckmantel von Kulturveranstaltungen sprechen, sehen Rechtsextremismus-Experten ebenfalls die Gefahr von türkisch-nationalistischen und rechtsextremen Parolen. In beiden Fällen prüfen die Bezirkshauptmannschaften noch die Durchführung.

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