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Vierte und fünfte Absage für Israel-Hasser

Stadt will Absage durch Amerlinghaus

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Stadt will Absage durch Amerlinghaus

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Gegenwind für eine Hass-Kampagne gegen Israel. Wie "Heute" berichtete, sagten das Kulturzentrum WUK und zwei Hotels Veranstaltungen der antisemitischen BDS-Bewegung ab. BDS fordert den Boykott des jüdischen Staats.

Die Aktivisten verlegten den Vortrag einer palästinensischen Anwältin, deren Organisation Nähe zur Terrorgruppe PFLP vorgeworfen wird, ins Café Rathaus. Auf "Heute"-Anfrage schreibt Inhaber Samy Gadalla: "Weder wurde mir gesagt, um welchen Verein (BDS, Anm.) es sich handle, noch worum es genau geht. Ich werde nicht zulassen, dass so ein Vortrag in meinem Café abgehalten wird."

In einer weiteren Causa war der BDS-Hintergrund verschleiert: Im von der Stadt Wien geförderten Kulturzentrum Amerlinghaus sollte am Donnerstag ein Filmabend im Rahmen der "Israeli Apartheid Week" stattfinden, zu der BDS aufruft. Als Veranstalter waren aber "Frauen in Schwarz" angegeben. Aus dem Büro von Stadtrat Jürgen Czernohorsky (SP) heißt es zu "Heute": "Die Veranstaltung soll abgesagt werden. Mit der Leitung des Hauses wurden Gespräche aufgenommen."

Amerlinghaus-Obmann Christoph Reinprecht: "Mit Kassier Alex Bettelheim habe ich mich gegen die Durchführung dieser Veranstaltung ausgesprochen. Wir gehen davon aus, dass sie nicht stattfinden wird."

BILDER DES TAGES

27.03.2017: Farmer-Protest mit Ratte
27.03.2017: Ein Farmer aus dem indischen Bundesstaat Tamil Nadu beißt aus Protest in eine Ratte, um eine Dürre-Nothilfe von der Regierung zu fordern.

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