Für Schiffe und Hubschrauber

Libyen fordert 800 Mio. Euro von EU, um Flüchtlinge zu stoppen

Flüchtlinge im Mittelmeer in Seenot. Die EU will Menschen retten, Boote vernichten

Flüchtlinge im Mittelmeer in Seenot. Die EU will Menschen retten, Boote vernichten

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Flüchtlinge im Mittelmeer in Seenot. Die EU will Menschen retten, Boote vernichten

Flüchtlinge im Mittelmeer in Seenot. Die EU will Menschen retten, Boote vernichten

Beim Flüchtlingsgipfel einiger europäischer und nordafrikanischer Länder in Rom am Montag geht es um konkrete Maßnahmen, wie der Flüchtlingsstrom nach Europa eingedämmt werden kann. Libyen hat bereits eine konkrete finanzielle Forderung abgegeben, Innenminister Wolfgang Sobotka ist ebenfalls vor Ort.

Am 2. Februar hatte Italien bereits ein Abkommen mit Libyen zur Bekämpfung der Schlepperei und illegalen Einwanderung unterzeichnet, die EU-Kommission hat dafür bereits 200 Millionen Euro zur Verfügung gestellt - doch Libyen fordert jetzt das Vierfache um Schiffe, Rettungsboote, Hubschrauber und anderes Gerät beschaffen zu können.

Neben Sobotka verhandeln auch die Innenminister von Italien, Frankreich, Deutschland, Slowenien, Malta, Schweiz sowie ihre Amtskollegen aus Algerien, Tunesien und Libyen. Dabei geht es auch um die Schaffung von Aufnahmecamps in diesen Ländern, um die Asylverfahren von Flüchtlinge dort zu behandeln, bevor sie die EU erreichen.

Gleichzeitig soll ein Radarsystem geschaffen werden, dass die Meeresenge zwischen Italien und Libyen überwacht - und zwar als gemeinsames Projekt aller EU-Staaten sowie Libyens. Das Problem dabei ist jedoch, dass der nordafrikanische Staat dafür Technologien braucht, die er laut einer UN-Resolution wegen des dort herrschenden Bürgerkriegs mit Separatisten und Dschihadisten gar nicht haben darf.


 

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