Poroteststart möglicherweise Mittwoch

Wiens Ärzten stehen 24 Millionen für Streiks zur Verfügung

Ärztekammer-Wien-Präsident Thomas Szekeres

Ärztekammer-Wien-Chef Thomas Szekeres

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Ärztekammer-Wien-Präsident Thomas Szekeres

Ärztekammer-Wien-Chef Thomas Szekeres

Weiter herrscht Zank um die laufende Gesundheitsreform: Während die Zeichen der Ärztekammer Wien bereits am Mittwoch wieder au Streik stehen, herrscht Aufregung um einen Kampffond. Demnach stehen der Ärztekammer 24 Millionen Euro für Kampfmaßnahmen zur Verfügung. Am Mittwoch gibt es einen Ärztegipfel zu den geplanten Primärversorgungszentren.

Dass die Versorgungszentren eine Gefahr für niedergelassene Ärzte sein könnten, ist nur einer der Aufregerpunkte der Reform. Wird tatsächlich gestreikt, steht der Ärztekammer Wien jedenfalls ein gewaltiger Geldbetrag für Kampfmaßnahmen zur Verfügung - 24 Millionen Euro sind es alleine in Wien, auch die übrigen Bundesländer haben Rücklagen gebildet.

Der Präsident der Wiener Ärztekammer, Thomas Szekeres, sagte gegenüber dem "ORF", dass die Rücklagen für den Ernstfall gebildet wurden. Dieser wäre etwa, wenn kein Vertrag mit einer Kasse bestehen würde. Gleichzeitig erklärte er, dass ein solcher Zustand sowie Streiks nicht das Ziel seien, sondern auf Diskussionen gesetzt werde. Auf gute Zusammenarbeit hofft man nun mit der neuen Gesundheitsministerin Pamela Rendi-Wagner (SPÖ).

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