Hohe Ansteckungsgefahr

HPV: Jetzt impfen gegen den Krebs

Grippeimpfung

Symbolbild

Mehr Fakten
Grippeimpfung

Symbolbild

Infektionen mit dem Humanpathogenen Papilloma-Virus (kurz HPV) gehören zu den häufigsten sexuell übertragbaren Viruserkrankungen. Die Ansteckung kann jedoch auch beim Neugeborenen über den Geburtsweg stattfinden.

Als Folgen einer HPV-Infektion treten meist harmlose Hauterscheinungen auf. Es existieren aber verschiedene Virus-Untergruppen, von denen einige heute als Krebsauslöser gelten. Sie werden mit verschiedenen Krebsarten in Zusammenhang gebracht, wobei die häufigste von HPV verursachte Tumorerkrankung der Gebärmutterhalskrebs ist.

Seit 2016 steht in Österreich ein dritter Impfstoff zur Verfügung. Mit dieser sogenannten Neunfach-Impfung können die wichtigsten krebsauslösenden Virustypen bekämpft werden. Im Idealfall sollte die Impfung vor Beginn der sexuellen Aktivität erfolgen. Sie schützt erst, wenn beide Teilimpfungen im Abstand von sechs Monaten erfolgt sind.

Im Rahmen des Kinderimpfprogramms ist der HPVSchutz gratis. Darüber hinaus gibt es ab dem 12. Lebensjahr noch ermäßigte Impfungen.

Ihre Meinung

Diskussion: 2 Kommentare