"Grüner Star"

Stille Gefahr für das Augenlicht

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Es tut nicht weh, macht keine roten Augen und ist gerade deshalb so heimtückisch: das Glaukom! Rund 80.000 Österreicher sind vom "Grünen Star" betroffen – er schädigt den Sehnerv irreparabel und kann zur Erblindung führen.

Das Glaukom wird oft zu spät erkannt und kann unbehandelt zur Erblindung führen. Beschwerden wie Gesichtsfeldausfälle treten erst im Spätstadium auf, davor kommt es zu keinen merkbaren Symptomen. Auch die Sehschärfe nimmt anfangs nicht ab. "90 Prozent der Fälle sind Zufallsdiagnosen", so OA Dr. Anton Hommer, Facharzt für Augenheilkunde und Optometrie. Die Patienten gehen wegen ganz anderer Beschwerden zum Augenarzt.

Das Glaukom (umgangssprachlich auch Grüner Star genannt) ist weltweit die häufigste Ursache einer irreversiblen Erblindung. In Österreich sind rund 80.000 Menschen betroffen, ein Großteil ahnt nichts von der Erkrankung. Für die Behandlung des Glaukoms sind augendrucksenkende Tropfen immer die erste Wahl. Helfen diese nicht, stehen Laser und andere Operationstechniken zur Verfügung. Wichtig für eine erfolgreiche Behandlung ist jedenfalls die frühzeitige Erkennung. Die einzig wirksame Vorsorgemaßnahme ist daher die regelmäßige Kontrolle beim Augenarzt.

BILDER DES TAGES

23.03.2017: London-Attacke
23.03.2017: Polizist Keith Palmer starb bei der Terrorattacke in London. Kollegen legen für ihn am Tatort Blumen nieder.

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