"90 Prozent reichen jetzt nicht"

Team-Abwehrchef Aleks Dragovic im "Heute"-Interview

Aleksander Dragovic

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Aleksandar Dragovic

Aleksandar Dragovic, ÖFB
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ÖFB-Abwehrchef Aleksandar Dragovic sprach im "Heute"-Interview über Alaba, Burgstaller, Schmidt und die WM-Quali.

"Heute": Herr Dragovic, nach vier Monaten Pause steht wieder das Nationalteam am Programm – höchste Zeit?
Dragovic: "Absolut, das Team ist und bleibt etwas ganz Besonderes für mich. Ich freue mich sehr auf das Wiedersehen."

"Heute": Die WM-Quali verlief bisher enttäuschend. Was muss sich ändern?
Dragovic: "Auch wenn nicht alles nach Wunsch verlaufen ist, müssen wir nicht alles auf den Kopf stellen. Wir müssen an uns glauben und auf unsere Stärken setzen. Voraussetzung ist aber unbedingter Wille und bedingungsloser Einsatz – wenn einer nur 90 Prozent gibt, funktioniert es nicht."

"Heute": In Leverkusen hat es nicht mehr funktioniert, Coach Roger musste Schmidt gehen. Was ist jetzt unter Tayfun Korkut anders?
Dragovic: "Es wird nicht immer der schnelle Weg nach vorne gesucht, wieder mehr Wert auf Absicherung gelegt. Unter Schmidt standen wir generell sehr hoch, da schaust du dann als Innenverteidiger nicht immer ganz so gut aus."

"Heute": Für einige deiner ÖFB-Kollegen läuft es derzeit in Deutschland ganz gut – Alaba, Burgstaller, zuletzt das Bremen-Trio mit Junuzovic …
Dragovic: "Ja, und das ist wichtig für das Team. Burgstaller wird uns sicher helfen können. Alaba ist unersetzlich – egal, wo ihn der Teamchef aufstellt. Und ein Junuzovic in Topform macht jedes Team besser."
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