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Erste Liga: Dürfen die Austria-Amateure aufsteigen?

Andreas Ogris

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Die Sky Go Erste Liga wird es in der kommenden Saison zum letzten Mal im aktuellen Format geben. Darum mangelt es plötzlich an motivierten Aufsteigern - die Amateur-Klubs könnten einspringen. 

Das verriet Liga-Vorstand Reinhard Herovits dem Portal "90minuten.at". Da nach der kommenden Saison die Bundesliga auf 12 Teams aufgestockt wird und die zweithöchste Spielklasse zu einer 16er-Liga mit semiprofessionellem Betrieb umgebaut wird, gehen der Ersten Liga heuer die Aufsteiger aus. Im nächsten Jahr gelten nämlich noch die aktuellen Bestimmungen.

Noch ist die Erste Liga eine Profi-Liga und daher müssen Lizenz-Anträge gestellt werden. Genau an diesem Punkt spießt es sich aktuell. Die Motivation der Regionalliga-Klubs, in die Erste Liga aufzusteigen, hält sich in Grenzen. Die Vienna (2. Regionalliga Ost) ist bekanntlich pleite, hinter Grödig (1. Regionalliga West) und Anif (2. Regionalliga West) steht ein großes Fragezeichen - aus beiden Lagern war schon zu vernehmen, dass kein Antrag zu erwarten sei. Auch Gleisdorf (1. Regionalliga Mitte) will nicht aufsteigen.

Die letzten beiden der Ersten Liga werden aber auch heuer absteigen. Aktuell sieht alles danach aus, als würden Ritzing (1. Regionalliga Ost) und Hartberg (2. Regionalliga Mitte) ohne Play-off aufsteigen. Sollte einer oder beide aber nicht die Lizenz erhalten, könnten Amateur-Vereine als Backup herhalten. "Sollten wir wider Erwarten nur 19 Klubs haben, dann können wir mit Amateurmannschaften von Klubs der Tipico Bundesliga auffüllen, das wurde bereits im vergangenen Jahr vorausblickend beschlossen", wird Herovits zitiert. Aktuell hätten dabei die Austria Amateure die Nase vorne, gefolgt von Altach.


 
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